Projekte zur Erhaltung einheimischer Pflanzenarten

Das DAISIE Projekt wird von der EU unterstützt und soll dazu beitragen, dass invasive Arten rascher erkannt werden. Diese bedrohen die einheimischen Arten und es muss frühzeitig etwas unternommen werden, damit sich diese Arten nicht beständig weiter ausbreiten. Ein ähnliches Projekt trägt den Namen ALARM. Durch beide wird versucht, auch den Menschen mit einzubeziehen, damit eine Art Frühwarnsystem entstehen kann.

Das Projekt ENSCONET (European Native Seed Conservation Network) hat sich zum Ziel gesetzt, über einheimische Wildpflanzen zu informieren und in erster Linie darüber, wie mit Samen zu verfahren ist und wie aus diesen Samen neue Pflanzen gezogen werden können. Schutz und Erhaltung der Samen verschiedener einheimischer Pflanzen steht ganz oben auf der Liste der Dinge, die mit diesem Projekt verwirklicht werden sollen.

Das Netzwerk Lebensraum Brache versucht auf verschiedene Art und Weise einheimische Pflanzen und Tiere zu schützen und zu erhalten. So wird gegen den Anbau von Monokulturen vorgegangen bzw. wird versucht, den Menschen die Augen über die Folgen dieser Agrarpolitik zu öffnen. Außerdem wird versucht, Flächen zu finden, auf denen sich Wildtiere aufhalten können, wie zum Beispiel Stilllegungsflächen.

Wiederaufzuchtprogramme: Schon seit Jahren wird in Zoos und Botanischen Gärten versucht, vom Aussterben bedrohte Tierarten wieder zu züchten. Dazu gehören zum Beispiel der Davidshirsch und das Przewalskipferd. Allerdings gestalten sich solche Programme aus verschiedenen Gründen sehr schwierig, weil der Platz fehlt oder sich viele Arten in Gefangenschaft nicht fortpflanzen. Auch die Wiederauswilderung ist nicht immer von Erfolg gekrönt.